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Beta-Build vom 1. Oktober: Stufe 30, neues Dungeon – und Tiger’s Fury ist gestrichen

Nach mehrstündiger Wartung läuft die Beta bis Stufe 30. Mit dabei: die Ausgrabungsstätte: Sumpfland, zwei weitere freigeschaltete Instanzen, 50 Prozent weniger Bonus-Erfahrung aus Dungeonquests und der größte Klassendurchgang seit Beta-Start.

Patchnotes

© Blizzard Entertainment

Blizzard hat die Beta am Abend des 1. Oktober gegen 18:00 MESZ abgeschaltet und mit einem neuen Build zurückgebracht. Die Entwicklernotizen stehen seit 00:56 MESZ im Forum. Das Wichtigste zuerst: Die Höchststufe liegt jetzt bei 30. Damit beginnt die zweite Testphase, die bis zum Beta-Ende am 22. Oktober laufen soll.

Stufe 30 und 14 offene Dungeons

  • Charaktere können bis Stufe 30 aufsteigen.
  • Neu dazugekommen ist die Ausgrabungsstätte: Sumpfland (Excavation Site: Wetlands) mit dem Level-Bereich 26–31. Damit ist die Spanne offiziell bestätigt; Fanquellen hatten bisher 24–29 genannt.
  • Zusätzlich freigeschaltet: Hügel der Klingenhauer (Razorfen Downs) ab Stufe 25 und Uldaman ab Stufe 30. Beide Werte liegen deutlich unter den Classic-Mindeststufen von 33 und 41 – ob Forever sie dauerhaft senkt, sagt Blizzard nicht.
  • Weiter offen bleiben Ragefeuerschlund, Halle der Thanen, Ruinen von Lordaeron, Höhlen des Wehklagens, Todesminen, Burg Schattenfang, Das Verlies, Tiefschwarze Grotte, Gnomeregan, Kral der Klingenhauer und das Scharlachrote Kloster.
  • In Darnassus und Donnerfels gibt es jetzt Friseursalons, alle Salons sind besetzt, und Stadtwachen weisen den Weg dorthin.

Unbestätigt

Mehrere Seiten melden für diese Phase zusätzlich die Instanz „Stadt Dalaran“ und ein Schlachtfeld „Darkspear-Inseln“. In den Entwicklernotizen und in der Wartungsankündigung steht beides nicht. Wir führen es erst, wenn Blizzard es nennt oder wir es selbst im Client sehen.

Dungeonquests geben 50 Prozent weniger Bonus-Erfahrung

Blizzard schreibt ausdrücklich, man habe viel Rückmeldung dazu bekommen, dass Testspieler zu schnell aufsteigen. Der Zusatzwert der Dungeonquests über dem normalen Questwert fällt deshalb um die Hälfte. Gleichzeitig wurden die Respawnraten vieler Gegner und Objekte im Vorgebirge von Hillsbrad, in Eschental, im Sumpfland, in Dämmerwald und in Tausend Nadeln erhöht; Redridge-Gebirge und Steinkrallengebirge hatte ein früherer Build bereits bekommen.

  • Eskortquests lassen sich jetzt auch starten, wenn 25 oder mehr Quests im Questlog stehen.
  • Neue Quest in Mulgore: „Kyle’s Gone Missing!“.
  • Gegenstände, die eine Quest beim Aufnehmen starten, lassen sich nicht mehr fehlerhaft mit der Gruppe teilen.
  • Der Glatte Felsbrocken für „Rocks to Rests“ in Orgrimmar ist deutlich häufiger zu finden, die Taschenuhr in Westfall respawnt dafür seltener.
  • Himmelsgeborene der Hohen Ordnung können über die Quest „Power Over Poison“ das Reinigen von Gift lernen.
Savanne in der Abenddämmerung mit Kodo-Skelett und Trollhütte – Schauplatz aus der BlizzCon-Präsentation© Blizzard Entertainment
Das Brachland rückt in den Fokus: Kral und Hügel der Klingenhauer sind beide offen, letzterer schon ab Stufe 25.

Klassen: der größte Durchgang seit Beta-Start

  • Druide: Tiger’s Fury wurde komplett entfernt, ebenso das Talent King of the Jungle. Neu in der vierten Talentreihe ist Shifting Power – nur in Katzengestalt, 16 Sekunden Abklingzeit, wandelt 55 Prozent des Grundmanas in 40 Energie. Improved Shifting Power in Reihe fünf senkt die Abklingzeit um 4 oder 8 Sekunden.
  • Druide: Bären- und Terrorbärengestalt erzeugen bei kritischen Treffern 75 Prozent mehr Wut, Swipe skaliert endlich korrekt mit 3 Prozent der Angriffskraft. Alle Gestalten sind immun gegen Entwaffnen – wer vorher entwaffnet wird, nimmt den Schadensabzug aber mit in die Form. Feenfeuer setzt den Schwungtimer nicht mehr zurück.
  • Krieger: 75 Prozent mehr Wut bei kritischen Treffern mit normalen Angriffen. Verwunden und Rüstung zerreißen binden Gegner sofort an den Krieger. Spearing Strike braucht keine Zweihandwaffe mehr, verlangt dafür die Kampfhaltung. Dual Wield Specialization gibt keinen Wutbonus auf die Nebenhand mehr.
  • Magier: Hot Streak heißt jetzt Heating Up, Combustion hat wieder 3 statt 4 Ladungen. Die Schriftrollen aus Comprehension lassen sich nicht mehr in Bewegung wirken. Verbesserter Flammenschlag und Winter’s Chill können nicht mehr widerstanden werden.
  • Paladin: Redoubt gibt nur noch 4 bis 20 Prozent Blockchance statt 6 bis 30, Champion of the Light wandelt 20/40/60 Prozent Intelligenz in Zaubermacht statt 33/66/100. Holy Shield steigt dafür von 20 auf 30 Prozent.
  • Jäger: Sniper Shot hat 45 Meter Reichweite und erhöht die Reichweite der nächsten drei Schüsse innerhalb von 10 Sekunden um 10 Meter. Deflection gibt nur noch 1 bis 5 Prozent Parieren statt 2 bis 10. Der Aggressiv-Modus für Begleiter ist zurück, bei Jäger wie bei Hexenmeister.
  • Priester: Zehrende Seuche kann wieder kritisch treffen, Shadow Word: Death nutzt Early Demise nur noch bei passender Zielgesundheit, Innerer Fokus wirkt nicht mehr auf periodische Effekte, Schattenweben kann nicht mehr fehlschlagen.
  • Schurke: Rüstung zerreißen kostet bei einem Fehlschlag nicht mehr alle Combopunkte. Setup vergibt Combopunkte nur noch für das Ziel, dem man tatsächlich ausgewichen ist.
  • Schamane: Geisterwolf ist in hellen Gebieten besser zu sehen, der Krankheitsreinigungstotem hält wieder fünf Minuten, und Totem der Rückholung gibt wieder Mana zurück.
  • Hexenmeister: Höllenfeuer kann kritisch treffen, Seelendieb wird beim Beginn eines anderen Zaubers korrekt unterbrochen, Soul Harvest gibt die versprochenen 50 oder 100 Prozent Manaregeneration.

Berufe, PvP und Oberfläche

  • Shenthul in Orgrimmar trainiert jetzt Windschaber-Himmelsgeborene (Windshaper Skyborne).
  • Eine Reihe Schmiedekunst- und Lederverarbeitungsrezepte fällt nun als Zufallsbeute in Dungeons.
  • Verzauberkunst: Alle hergestellten weißen und grünen Zauberstäbe bringen beim Händler nur noch 1 Kupfer.
  • Bergbau: weniger minderwertige Kupferadern in den Startgebieten. Kürschnerei: Kreaturen lassen sich wieder nur einmal häuten und verschwinden danach.
  • PvP: Die Ehre-Kosten für Ausrüstung und Aufwertungsmarken steigen um rund 50 Prozent, die Ehre-Obergrenze wächst von 15.000 auf 25.000.
  • Der Cooldown-Manager unterstützt jetzt Volksfähigkeiten und den Schurken, doppelte Einträge je Zauberrang sind weg.
  • Das Charakterfenster erklärt beim Überfahren von Zaubermacht und Zauberheilung, dass Zauber in weit niedrigeren Rängen weniger davon profitieren und Talente seltener auslösen. Blizzards Beispiel: Ein Frostblitz Rang 1 auf Stufe 60 löst Frostbite nie aus.
  • Verkauft man einen anlegbaren Beutegegenstand, dessen Aussehen man noch nicht gesammelt hat, wird er seelengebunden statt accountgebunden.

Was in diesem Build noch klemmt

  • Die Installationsgröße von Forever ist nach Blizzards eigener Aussage größer als beabsichtigt und soll in einem späteren Build schrumpfen.
  • Die Option für raytracing-basierte Schatten wurde vorerst entfernt und kommt zurück, sobald sie funktioniert.
  • Gegner können von hinten parieren und blocken, wenn man zu dicht an ihnen steht.
  • Direkt aneinandergehängte Zauber zeigen die Vorbereitungseffekte des nächsten Zaubers erst, wenn der erste fertig gewirkt ist.
  • Die Schriftrolle der Schwellenpassage funktioniert nicht richtig, Krieger bekommen von Dual Wield Specialization fälschlich auch in der Haupthand Trefferchance, und die Vergeltungsaura rechnet mit der Zaubermacht des Ziels statt der des Paladins.
  • Anduin Wrynn und viele andere Kinder tragen unbeabsichtigt Hüte. Blizzard arbeitet daran, schreibt aber, die Kinder liefen kichernd weg – das werde eine Weile dauern.

Für diese Seite heißt der Build vor allem: Ab jetzt lässt sich alles zwischen Stufe 20 und 30 selbst nachprüfen. Die Dungeon-Übersicht ist bereits auf den bestätigten Stand gebracht, die Quest-Sektion folgt, sobald der erste Beta-Abend mit Stufe 30 durchgespielt ist.

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