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Kein Datamining: Blizzard verschleiert Loot, Raidbosse und Itemwerte

Im Interview mit MMORPG.com kündigt Blizzard an, dass Gegenstandswerte erst sichtbar werden, wenn sie irgendwo gedroppt sind – und dass niemand vorab weiß, welche Bosse im Raid warten. MehrSieglinde ordnet ein, was das für Gilden bedeutet.

SystemeMit Video

© Blizzard Entertainment

Das ausführlichste Interview der BlizzCon-Woche führte MMORPG.com mit Senior Game Designer Josh Greenfield und Art Director Jeff Parrott. MehrSieglinde hat es in zwei Videos durchgearbeitet und hält den Abschnitt zur „Entdeckung“ für die wichtigste Neuigkeit seit der Ankündigung.

Entdeckung statt Datenbank

  • Alle Gegenstände werden serverseitig verschleiert. Werte und Aussehen eines Items siehst du erst, wenn es bei dir oder einem anderen Spieler deines Servers gedroppt ist.
  • Beim ersten Betreten eines Schlachtzugs weiß niemand, welche Bosse dort stehen. Ein Dungeon-Journal wie in Retail gibt es nicht.
  • Blizzard erwartet, dass die ersten Wochen „ein wildes Durcheinander“ werden, in dem Spieler ihre Funde teilen. Guides und Listen werde es trotzdem geben – die frühe Meta soll aber neu entstehen.
  • Zusätzlich sind laut Blizzard „unzählige Geheimnisse“ in der Welt versteckt, jedoch keine an Spielermacht gebundenen Entdeckungen wie die Runen in Season of Discovery.

Sieglinde weist darauf hin, dass das für Raidgilden lange Wipe-Phasen bedeuten kann: Wer schon in Blackwing Lair kämpfte, werde bei unbekannten Bossen erst recht Geduld brauchen. Seine Gilde habe in Season of Discovery bewusst auf Guides verzichtet – das funktioniere, sobald man Mitspieler mit gleicher Einstellung findet.

Höhle mit blau leuchtendem Wasser und Stalaktiten – Dungeon aus der BlizzCon-Präsentation© Blizzard Entertainment
Was hier droppt, weiß vor dem ersten Drop niemand – so will es Blizzard.

Weitere Details aus dem Interview

  • Lagerfeuer brennen etwa zehn Minuten und haben eine Stunde Abklingzeit. Sie lassen sich fast überall aufstellen, nicht in Städten und nicht direkt neben anderen Lagern; ein Buff zeigt an, wenn ein Lagerfeuer in der Nähe ist. Lager nehmen anfangs drei Objekte auf und wachsen mit dem Level.
  • Die Standardbank ist zwei- bis viermal so groß wie in Vanilla, die Gildenbank hat 96 Plätze. Taschen bleiben zunächst so groß wie im Original.
  • Das Abschalten von Transmog betrifft nur, was du an anderen siehst. Das eigene Outfit bleibt möglich und lässt sich etwa im Schlachtfeld per Klick umschalten.
  • Mehr Klassenquests sind geplant. Weltverändernde Ereignisse will Blizzard nur sparsam einsetzen – Cataclysm dient als abschreckendes Beispiel.
  • Vertikale Progression bleibt, soll aber schrittweiser ausfallen. Hunderte Gegenstände mit Boni gegen bestimmte Kreaturentypen sollen alte Raids interessant halten. Ein blaues Item darf für einen Zweck besser sein als ein episches.
  • Ein Schadensmesser ist eingebaut, der Cooldown-Manager aus der Beta ist noch nicht für den Release gesetzt. Die Oberfläche soll bewusst eigenständig aussehen – weder Classic noch Retail.
  • Ein Mob braucht auf niedrigen Stufen 10 bis 15 Sekunden; drei Gegner gleichzeitig sind meist tödlich.
Camping-System – Abenteurer sitzen nachts an einem Lagerfeuer neben einem Zelt© Blizzard Entertainment
Lagerfeuer: zehn Minuten Brenndauer, eine Stunde Abklingzeit, drei Objekte zum Start.

Sieglindes Fazit: Wer sich nicht spoilern lassen will, kann es künftig tatsächlich vermeiden – „niemand zwingt dich, Guides zu schauen“. Wer dagegen mit Zufallsgruppen raidet, sollte sich auf Mitspieler einstellen, die trotzdem alles nachlesen.

Video zur Meldung

NEUE WOW FOREVER INFOS: Geheime Dungeonbosse, KEIN DATAMINING, Keine Guides, neue Features

MehrSieglinde
Video: MehrSieglinde (YouTube)Beim Abspielen werden Daten an YouTube (Google) übertragen. Der Player lädt erst nach dem Klick über youtube-nocookie.com.

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